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Rote Karte für Ausbeutung bei real

ausbeutungAm Freitag den 13. Juni organisiert arbeitsunrecht deutschlandweit Protestaktionen vor real Filialen. Hintergrund ist ein "Betriebsübergang" der Metrotochter mit dem Ziel, Neueingestellte deutlich schlechter zu bezahlen als bisher üblich. Dazu erklärt Christian Leye, Landessprecher der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen:
"Die Metro AG foult ihre Beschäftigten bei real - und bekommt dafür am Freitag den 13. Juni die rote Karte gezeigt. Die Metro AG hat einen Betriebsübergang simuliert, nur um bei Neueinstellungen 30 - 40 Prozent weniger Lohn zu zahlen - für die gleiche Arbeit wie bisher.

Mit miesenTricks das Urlaubsgeld halbieren,das Weihnachtsgeld dritteln und dann noch die Wochenarbeitszeit erhöhen - so etwas nannte man früher Ausbeutung. Es ist Zeit, diesen Begriff wieder salonfähig zu machen. Als LINKE unterstützen wir daher die Protest-Aktionen vor NRW-Filialen von real und schließen uns den Forderungen von arbeitsunrecht an: Zurück zur Tarifbindung, gleiche Bezahlung für alle Beschäftigten und ein Verzicht auf Leiharbeit bei real."

Die Einzelhandelskette Real gehört zum Metro-Konzern. Das Management überführt im Juni 2018 sämtliche 34.000 Real-Beschäftigte in die konzerneigene Metro Services GmbH, die ab 08.06.2018 als Real GmbH firmiert und deren einziger Gesellschafter die Real Holding GmbH ist. Aktionen finden statt in Düsseldorf, Essen und Düren.

"Auch wenn die Aktionen nicht vor Ort in Wülfrath stattfinden, können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hiesigen Filiale gewiss sein, dass wir auch an sie denken und der Ausbeutung den Kampf ansagen," so Ilona Küchler für die Wülfrather LINKE.

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